
Horstdorf, ein kleines Dorf in Anhalt mit rund 650 Einwohner, ist die jüngste Gemeinde im Wörlitzer Winkel.
Gegründet im Jahr 1708 durch Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, besser bekannt als "Der Alte Dessauer", wurde Horstdorf hauptsächlich von Neusiedlern aus den umliegenden Orten besiedelt. Möglich wurde die Ansiedlung durch die Anlage des Kapengrabens, welcher die Trockenlegung des Feuchtgebietes zwischen Kakau und Wörlitz erst ermöglichte.
Horstdorf besitzt neben seiner wunderschönen Kirche und einer modernen Kindertagestätte eine weitere Besonderheit: Es zählt mit seiner 5 Kilometer langen Dorfstraße zu den längsten noch erhaltenen Straßendörfern Europas.
Der Ortsname setzt sich höchstwahrscheinlich aus den Begriffen Horst "leicht erhöhte, herausragende und zumeist bewachsene Stelle in einem Feuchtgebiet" und Dorf "kleine menschliche Siedlung" zusammen und steht somit in direktem Bezug zur Ortsentstehung Anfang des 18. Jahrhunderts in einem trockengelegten Sumpfgebiet.
Viel Spass beim Stöbern wünschen Dirk und Ines Schröter.




