Horstdorf, eine kleine Gemeinde in Sachsen-Anhalt mit rund 650 Einwohner, liegt mitten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Gegründet im Jahr 1708 durch Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, besser bekannt als "Der Alte Dessauer", wurde Horstdorf als jüngstes Dorf im Wörlitzer Winkel, hauptsächlich von Neusiedlern aus den umliegenden Orten besiedelt. Horstdorf besitzt neben seiner wunderschönen Kirche eine weitere Besonderheit: Es zählt mit seiner 5 Kilometer langen Dorfstraße zu den längsten noch erhaltenen Straßendörfern Europas.
Der Ortsname setzt sich höchstwahrscheinlich aus den Begriffen Horst "leicht erhöhte, herausragende und zumeist bewachsene Stelle in einem Feuchtgebiet" und Dorf "kleine menschliche Siedlung" zusammen und steht somit in direktem Bezug zur Ortsentstehung Anfang des 18. Jahrhunderts in einem trockengelegten Sumpfgebiet.
| 13. Februar | Unter dem Motto "Fussball-WM 2010 in Südafrika - der RCC ist ist vorher da" lädt der Rehsener Carneval Club am 13. Februar um 19.19 Uhr in den Landgasthof von Hans-Georg Barthel ein. Karten unter 034905-20357. |
| 15. Februar | Der Karnevalverein "Ranjenboomer Narrengilde" lädt am 15. Februar ab 18.00 Uhr zur Rosenmontagsveranstaltung in den "Goldenen Fasan" in Oranienbaum. |
| 13. März | Am 13. März zwischen 08.30 und 14.00 Uhr findet die nächste Kinderkleiderbörse in der Gaststätte |
| 13. März | Am 13. März um 10.00 Uhr zeigt Thomas Jahn den fachmännischen Obstbaumschnitt im Obstlehrpfad an der Kapenmühle im Biosphärenreservat. Weitere Infos |
Alle wichtigen Zahlen und Informationen zur Bevölkerung und Geografie aus Horstdorf finden sich hier, aber auch wichtige Fakten zur Geografie und Verwaltung der Gemeinde. Eine Übersichtskarte soll die Orientierung über die Lage des Ortes geben.
Horstdorf blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Neben allen wichtigen Jahreszahlen gibt es auch einen ortsgeschichtlichen Abriss zum 200jährigen Bestehen. Und auch diese Bild gehört mittlerweile zur jüngeren Geschichte der Gemeinde.
Das Kriegerdenkmal in Horstdorf erinnert in einer würdigen Form an die gefallenen Einwohner der Gemeinde und ist gleichzeitig eine immerwährende Mahnung gegen den Krieg. Auf dieser Steinstele sind alle Gefallenen der beiden Weltkriege verewigt.

1872 erstmalig und im Dezember 1996 nach Renovierung erneut eingeweiht: Die Kirche in Horstdorf dient heute sowohl als Gotteshaus, als auch als Gemeindezentrum. Viel Wissenswertes zur Kirche aber auch zum Friedhof und Pfarrhaus in Horstdorf finden sich hier.
Am lebhaftesten geht es ohne Zweifel in der Kita Rappelkiste zu, welche im sanierten ehemaligen Schulgebäude untergebracht ist. Ebenfalls wird hier die Schulgeschichte in Horstdorf kurz dargestellt. Und wer schon immer einmal den Text vom "Rappelkistenlied" gesucht hat, der wird hier fündig.

Am 21. Juni 2008 wurde Horstdorf 300 Jahre alt. Aus diesem historischen Anlass feierte das ganze Dorf ein Fest. Den Höhepunkt bildete der historische Umzug, bei dem Horstdorfer und Nachbarn aus den umliegenden Gemeinden gemeinsam Begebenheiten aus der Geschichte des Ortes darstellten.